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Der ausgewogene Klang der Hey-Orgeln beruht unter anderem
auf erfahrener Handwerkskunst bei der Herstellung jeder einzelnen
Orgelpfeife. Die Anzahl der aus Holz oder Metall hergestellten Pfeifen
geht bei größeren Instrumenten in die Tausende.
Zur Verwendung kommen nur ausgesuchte heimische
Edelhölzer wie Eiche, Tanne, Kiefer, Linde und verschiedene
Obstbaumhölzer. Das umfangreiche und gut sortierte Holzlager stellt ein
großes Kapital dar. Hier stehen die immer seltener werdenden
Qualitätshölzer in ausreichender Anzahl und in optimalem, natürlich
abgelagertem Zustand zur Verfügung.
Die Metallpfeifen werden nach alten Rezepturen aus Zinn-Bleilegierungen in ausreichend bemessenen Wandungsstärken
hergestellt. Fertigungstechnik, diverse Maßgebung sowie die Berechnung
der Mensuren sind ein sorgfältig gehütetes Betriebsgeheimnis.
Hey-Orgeln verfügen über ein klar gegliedertes und auch
in den tiefen Grundtönen konturiertes Klangvolumen. In der ausgewogenen
Intonation erkennt der Orgelfachmann die Tradition, den Einfluss und die
Bindung zur regionalen Orgellandschaft, zu der die heimische Rhön, das
Fuldaer Land sowie Thüringen gehören.
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