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Über 250 Jahre Rhöner Orgelbautradition
Seit 1874 in Familienbesitz.

Werkstätte für Orgelbau
und Restaurierung

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Amerikanischer Organist von Rhöner Orgeln begeistert

Benefizkonzert für die Auferstehungstafel am Kreuzberg.



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Bischofsheim (hf). In der Klosterkirche am Kreuzberg gibt es am heutigen Freitag  um 18.30 Uhr ein ganz besonderes Konzerterlebnis. Dort ist der aus Amerika  stammende Organist David J. Hart zu Gast. Er ist für eine Woche in Deutschland und möchte in dieser Zeit vor allem verschiedene Orgeln kennen lernen. Über seinen Kontakt zur Rhöner Orgelbaufirma Hey in Urspringen kam er in den Rhön-Grabfeld-Kreis. Hier wurde er in den vergangenen Tagen von Herbert, Thomas und Christian Hey begleitet. Unter anderem war man in Mellrichstadt, in Leutershausen, an der Kreuzbergorgel in der Rhön und in Oberthulba.

Als David Hart die neue Orgel am Kreuzberg sieht, lässt er sich diese von Thomas Hey kurz erklären, die Register, die Besonderheiten und einiges mehr. Dann setzt er sich auf die Orgelbank und die ersten Akkorde erklingen – Schnell sieht man dem Organisten aus den USA an, wie begeistert er ist. „Very nice... beautiful...“ so hört man ihn sagen, während er ein weiteres Notenblatt auflegt und spielt. Was ihn  an der Kreuzbergorgel vor allem fasziniert ist der weiche, warme Ton. In Amerika sei man der Meinung, daß deutsche Orgeln sehr hoch und sehr scharf im Ton klingen. Hier zeige sich eine Tiefe und eine Weite im Klang, die alle Variationen möglich macht.

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Und dann schwärmt er regelrecht von den deutschen Instrumenten. Natürlich sei Bach der Begriff, den man in Amerika mit dem Orgelspiel verbindet. Er werde hier fast verehrt. Deshalb sei es für die Organisten aus Amerika natürlich etwas ganz Besonders auf deutschen Orgeln zu spielen und in dem Land zu sein, in dem Bach gelebt und gearbeitet hat. Natürlich aber auch von den Leuten, die hier leben und von den Instrumenten, die hier gespielt werden.

Schon mit sechs Jahren saß David Hart zum ersten Mal auf der Orgelbank. Damals entwickelte sich auch seine Klangvorstellung von einer Orgel. Gerade deshalb schwärmte er von den Hey Orgeln in Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen, die seien so fein intoniert ist und so ausgewogen, daß er sich hier musikalisch entsprechend ausdrücken könne. Aufgewachsen ist er in Penilvania. Heute ist er in Amerika ein bekannter Künstler und gehört zu den wenigen Organisten, die ihren Lebensunterhalt mit dem Orgelspiel und Konzerten verdienen. David J. Hart hat schon an vielen großen und bekannten Orgeln und in Konzertsälen gespielt und ist in Amerika ein gefragter Organist. (wir berichteten)

Am heutigen Freitag ist der amerikanische Organist an der Hey Orgel in der Klosterkirche am Kreuzberg zu erleben und wer ihm  schon einmal zuhören durfte, der wird von seinem Spiel begeistert sein. David Hart ist der Manager des bekannten Organisten Luzius Weathersby, der vor zwei Jahren in der Rhön war und im Alter von 37 Jahren in Amerika gestorben ist. Von daher kam auch der Kontakt zur Orgelbaufirma Hey in Urspringen zustande, sagt Thomas Hey. Hart vertritt die Interessen der Rhöner Orgelbaufirma nämlich in Amerika. In den vergangenen Tagen wurden verschiedene Orgeln besucht, aber auch anstehende Restaurierungen „unter die Lupe“ genommen.

Am Samstag wird dann in der Stadtpfarrkirche St. Kilian eine CD produziert, auf der vorwiegend, auf der dann Werke verschiedener Komponisten eingespielt werden, die zur Zeit in den Staaten aktuell sind. Thomas Hey erinnert in diesem Zusammenhang an die Benefiz-CD von Luzius Weathersby, die ebenfalls auf Rhöner Orgeln entstand, und mittlerweile erfolgreich in Deutschland und Amerika von „musical arts“ vertrieben wird.

Einer, der sichtlich stolz bei dem Gespräch im Hintergrund zuhört ist Orgelbaumeister Herbert Hey. Man sei natürlich besonders angetan, von den Aussagen, die der amerikanische Organist zu den jeweiligen Orgeln und hier vor allem zum klanglichen Bereich sagt. Es tue einem Rhöner Orgelbauer durchaus gut, so etwas zu hören. In der Werkstatt in Urspringen wird zur Zeit eine Orgel aus dem Coburger Land und eine weitere aus Schleusingen in Südthüringen restauriert. Im Fürstentum Liechtenstein steht bereits eine im vergangenen Jahr in Urspringen gebaute Orgel, die an Ostern nun eingeweiht wird. Derzeit kämpfe man im Orgelbau mit einer Rezession. „Aber wir schauen nach vorne und es geht weiter,“ fügt Herbert Hey an.


Ein begeisterter David J. Hart aus den USA. Er testete vor wenigen Tagen
die neue Hey-Orgel am Kreuzberg in der Rhön. Am heutigen Freitag um
18.30 Uhr spielt er nun ein Benefizkonzert für die Kreuzwegstationen des
Klosters. Unser Foto zeigt David J. Hart an der Orgel, hinter ihm Thomas,
Christian und Herbert Hey. Foto: Friedrich

Aus Main Post 03/07

 
 

Eine Stunde, um zu träumen und zu lauschen

 

Begeisterndes Konzert des amerikanischen Organisten David J. Hart in der Klosterkirche

 

Bischofsheim-Kreuzberg (me). In der Klosterkirche am Kreuzberg gab es am Freitag ein ganz besonderes Konzerterlebnis. Er aus Amerika stammende Organist David J. Hart, begeisterte das Publikum mit Werken von Mozart, Bach sowie weiteren Impressionen und eigenen Improvisationen.

David J. Hart kam über seinen Kontakt zur Rhöner Orgelbaufirma Hey (Urspringen) in die Rhön. Das Konzert am Kreuzberg zählt zu den Höhepunkten seiner Reise.

Mit der prächtigen Fanfare von John Cook eröffnete Hart das Konzert. Diesem musikalischen Erlebnis schlossen sich Stücke aus verschiedenen Jahrhunderten an. Die Orgelstücke stammten nicht nur aus unterschiedlichen Ländern, sondern auch aus mehreren Zeitepochen. Entsprechend unterschiedlich waren Temperament und Empfindungen der Komponisten.

Auf dem Programm standen die „Fantasia in F minor” von Wolfgang Amadeus Mozart, eine Improvisation on Familiar Hymns von David J. Hart selbst, sowie unter anderem die Toccata and Fugue in D minor von Johann Sebastian Bach.

Die Familiar Hymns umfasste weltbekannte Gospel-Hymnen unter anderen das bekannte “It is Well with my Soul” und “Amazing Grace”, das die Tiefe eines Glaubenserlebnis und das Erbarmen Gottes beschreibt.

Es gab keine Moderation so konnte allein die Musik Herz und Seele der Zuhörer ansprechen. Es war eine Stunde, komplett der Musik gewidmet, um zu träumen, zu lauschen und sich in den prächtigen Klängen der Musik zu verlieren. Die Seele konnte zur Ruhe kommen, die Hetze des Alltags trat vor dem mächtigen Orgelklängen in den Hintergrund.

Seiner großen Verehrung für Bach gab der Organist mit der “Toccata und Fugue in D minor” Ausdruck. Die Kirche schien unter der gewaltigen Klangfülle schier zu schrumpfen. Mit vollen Körpereinsatz spielte David J. Hart, er schöpfte die ganze Klangfülle der neuen Orgel mit seinem Programm voll aus.

Es folgten moderne Klänge die zusammengefasst unter dem Satz “Musik beschreibt die Klangfarben der Orgel” beschreiben werden könnten. Mit der “Prelude on Greensleeves”, “Ye Sweet Retreat” und “Elegy” vermittelte er den genau zuhörenden Menschen das seltene Erlebnis tiefer Harmonie.

Es folgten noch “Carillion du Longpont” und Improvisationen on a “Submitted Theme”. Dass das Konzert ankam, zeigte der nicht enden wollende Beifall. Der Erlös dieses Konzertes kommt der Auferstehungs-Kapelle am Kreuzweg in der Kloster- und Wallfahrtskirche zugute.



Der amerikanische Organist David J. Hart an der Orgel in der
Wallfahrtskirche am Kreuzberg. Foto: Eckert

Aus Rhön-u. Saalepost 03/07

 
Mit J. David Hart kommt erneut ein Musiker aus den USA
 

Benefizkonzert an der Kreuzbergorgel und CD Produktion

 

Urspringen (hf). J. David Hart ist der Manager von Lucius Weathersby, der in der kommenden Woche die Landkreise Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen besucht und hier zwei Orgelkonzerte gibt. Eines in Oberthulba, das zweite an der Kreuzbergorgel in der Rhön. Lucius Weathersby war vor zwei Jahren im Landkreis Rhön-Grabfeld und begeisterte hier die Zuhörer bei verschiedenen Orgelkonzerten. Hier entstand auch seine Benefiz CD „Hurricane Katrina“. In ihr hat er seine Erlebnisse des großen Unwetters, das er selbst in New Orleans miterlebte, verarbeitet. Lucius Weathersby starb eine Jahr nach der Aufnahme an einem Herzinfarkt.

Nun kommt sein Manager J. David Hart in den Landkreis und wird hier eine CD aufnehmen. Sein erstes Konzert steht am 7. März in der Kirche St. Johannes in  Oberthulba an und zwar um 19 Uhr. Am Freitag, 9. März, ist er dann an der Hey-Orgel am Kreuzberg in der Rhön zu hören und zwar um 18.30 Uhr. Der Erlös dieses Konzertes kommt der Auferstehungskapelle am Kreuzweg in der Kloster- und Wallfahrtskirche zugute. Am 11. März folgen weitere CD-Aufnahmen in der Kirche St. Kilian in Mellrichstadt. Auf dem Programm stehen „Fanfare“ von John Cook, die „Fantasia in F-minor von Wolfgang Amadeus Mozart, eine Improvisation on Familiar Hymns von J. David Hart selbst, sowie unter anderem die Toccata and Fuge in D minor von Johann Sebastian Bach.

Der bekannte Komponist aus den USA hat seit Jahren beste Kontakte zur Orgelbaufirma Hey in Urspringen und vertritt in den Vereinigten Staaten auch die Firma Hey. J. David Hart ist für seinen “leidenschaftlich und glänzend” Stil, bekannt und gibt im Jahr eine Vielzahl von Konzerten in Kirchen, unter anderem spielte er auch schon an der Flußufer-Kirche  in New York und der AMERIKANISCHEN Marine Akademie in Annapolis. Er ist ein hervorragender Künstler, der schon  mit bedeutenden amerikanischen Symphonie-Orchestern und professionellen Ensembles auftrat.

Der amerikanische Organist  hat viele Werker bekannter Künstler, darunter Brahms, Mozart und Händel mit großen Orchestern gespielt. Als ein junger Student war er Ehren-Absolvent der Edmund Akademie und bekam auch den Prestige Veeder Award.  Hart ist Mitglied der Musik-Lehrerschaft.  Er war als College-Organist und Orgel-Lehrer für die Laboratorium-Musikschule im  Chatham College von 1984 bis 1991 tätig. Seine Orgel-Lehrer sprachen immer von einem außergewöhnlichen Künstler. Hervorgehoben wird sein technische Virtuosität auf der Orgel und anderen Tastatur-Instrumenten. Er unterrichtete Meister-Klassen und war 19 Jahre Organist an der bekannten Shadyside presbyterianische Kirche in Pittsburgh, zuerst als Assistent Organist unter der Führung seines Mentors, Russell G. Wichmann, später übernahm er die Aufgaben des Organisten und Direktor für Musik. Mittlerweile hat er elf DVDs produziert. Hart ist auch der Gründer der  website Musical-Arts.

Aus Ostheimer Zeitung 03/07

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