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Über 250 Jahre Rhöner Orgelbautradition
Seit 1874 in Familienbesitz.

Werkstätte für Orgelbau
und Restaurierung

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Restaurierung der historischen Hofmann Orgel von 1788 in Mönchröden, I/10

 
     

Bei der zu restaurierenden Hofmann Orgel handelt es sich um eine besonderes Instrument. Es ist ein Werk des oberfränkischen Orgelbauers Johann Andreas Hofmann aus Neustadt bei Coburg, das 1788 erbaut worden ist. Die Mönchrödener Orgel gehört m. E. zu den eindrucksvollsten Zeugnissen damaliger Orgelbaukunst. Die Mitglieder der Orgelbaufamilie Hofmann haben in drei Generationen von 1782 bis 1867 in "Neustadt an der Heide", wie es damals noch hieß, gewirkt. Sie haben in dieser Zeit eine beachtliche Zahl hervorragender Orgeln gebaut. 44 davon sind noch erhalten. In Fachkreisen spricht man von einer "Nachblüte des barocken Orgelbaus" im Coburger Land, denn das Orgelbauergeschlecht Hofmann hatte hier seit etwa 1800 die Alleinherrschaft.

     
 
     

In der Fachliteratur wird die Bedeutung der Familie so beschrieben: "Ihre Instrumente sind nicht nur unverwechselbar, sondern auch überdurchschnittlich in der Machart und Klang. Die bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts fast völlig unbekannte Werkstatt hatte daher die Führerstellung der fränkischen Hofmann. So waren das Orgelbauergeschlecht Hofmann neben dem berühmten Orgelbauer Heidenreich in Hof sicher die bedeutendsten Meister ihrer Zeit in Franken. In der Prospektgestaltung sind sie eigene Wege gegangen und haben die Orgellandschaft dadurch bereichert."

     
   
Eine gründliche Reinigung aller
Orgelteile gehört zu den ersten
Schritten.
   
Abbau des Orgelwerkes
  <   Fraßspuren
Starke Holzwurmschäden
an den Holzpfeifen
 

In unserer Pfeifenwerkstatt wird
das Pfeifenwerk fachgerecht
restauriert.
Die Hofmann Orgel in unseren
Werkstätten wieder aufgebaut.

 

Die Windladen benötigen eine
sorgfältige Restaurierung   >
 
Entfernen beschädigter
Dichtungen   >
   
Restaurierung der Windladen Click for zoom
  Click for zoom Die neuen
Lederpulpeten
mit Weidenstöckchen.
Die restaurierten Windladen
   
     
Bau der neuen Keilbalganlage
nach
historischem Vorbild.
     
     
Überarbeitung des alten
Gebläse.
     
     
Aufbau der Holzpfeifen.
  Einbau der Windversorgung:
Keilfaltenbälge und
Holzkanäle.
 
 

     
Gießen der Bleigewichte für die Balganlage.
     

     
     
  Spiegelnde Oberfläche der Legierung.  
     
 
  Intonation der Prospektpfeifen
     
     
     
     
     
     

Disposition der Orgel

MANUAL, C - d’’’

1. GEDACKT 8'    
2. FLÖTE

8'

   
3. SALICIONAL 8'    
4. PRINCIPAL 4'    
5. GEDACKT 4'    
6. OCTAV 2'    
7. FLAGEOLETT 1'
8. MIXTUR 3 fach 1'
         

PEDAL, C - c’

         
9. SUBBASS 16    
10. OKTAVBASS 8    
  PEDALKOPPEL      

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